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Chronik

Am 9. April 1952 wurde im Gasthaus "Goldenes Roß" der Trachtenverein Donaustauf gegründet. Vorausgegangen war eine einjährige Bewährungs probe in Form von wöchentlichen Plattler- und Tanzproben begleitet von kontinuierlichen Beratungen. Die Bemühungen der Interessengruppe hat ten bald Erfolg, so dass man sich entschloss, den Verein aus der Taufe zu heben.
Zur Gründungsversammlung hatten sich 22 Idealisten eingefunden. Hans Wirth aus Regensburg hob die Ideale eines Trachtenvereins hervor. Der Sinn und Zweck eines solchen Vereins sei in der Erhaltung des Volks brauchtums, in der Pflege des Volksliedes, des Volkstanzes und der Volksmusik. Bei der Versammlung bat man Hans Wirth und Norbert Beiel, die Vereinsführung zu übernehmen. Hans Wirth führte u. a. aus "Wenn auch die Zahl derer, die erschienen sind, klein ist, so dürfen wir uns nicht unterkriegen lassen und den Schwierigkeiten zum Trotz alles tun, um unser Ziel zu erreichen".

 
Der Verein gab sich den Namen: "Volks- und Gebirgstrachtenverein Burgbergler Donaustauf". Damals entschloss man sich, die Miesbacher Tracht anzuschaffen.
Am 1. Mai 1952 trat der Verein zum ersten Mal in der Offentlichkeit auf.
Im Fürsten garten stellte man einen Maibaum auf und führte einige Schuhplattler vor.
Am 4. und 5. Oktober des Gründungsjahres feierten die "Burgbergler" die Standartenweihe unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Martin Meindl.
Dem Bruderverein "Stoapfälzer" aus Wackersdorf trug man die Patenschaft an. Dem gemein samen Ehrenabend am Samstag mit dem Patenverein folgte am Sonntag der Kirchenzug mit Festgottesdienst sowie am Nachmittag der Festzug mit dem Patenverein "Stoapfälzer" und den Brudervereinen "Enzian" Regensburg und Mangolding. Nach dem Festzug ging es in den Rührsaal zu Ehrentänzen und Blasmusik.
Bald darauf wurde Max Schmid 1. Vorstand. Unter seiner Vereinsführung wurde der Verein am 8. April 1955 in den Trachtengau Niederbayern und somit im "Landesverband bayerischer Heimat- und Volkstrachtenvereine e.V." mit Sitz in München aufgenommen.
Nach Norbert Beiel als 1. Vorstand übernahm Hans Lauberger im September 1957 die Führung des Vereins.

Auf Vorschlag von Hans Lauberger wurde 1966 eine Hinwendung zur Volkstracht angeregt und diese erste Volkstracht angeschafft.
 
Anfang des Jahres 1967 entschloss man, sich den Namen Heimat- und Volkstrachtenverein "Burgbergler" Donaustauf zu geben.
 
Am 8. u. 9. Juli 1967 feierte der Verein sein 15jähriges Bestehen, verbunden mit dem "Niederbayerischen Gautrachtenfest". Hierbei wurde unsere erste neue Fahne geweiht. Dem Heimatabend am Samstag folgte am Sonntag der Festgottesdienst mit Kirchenzug und ein farbenprächtiger Festzug am Nachmittag. Wir konnten 54 Trachtenvereine begrüßen. Das Fest um rahmte die bekannte Oktoberfestkapelle Otto Ebner.
Im Mai 1968 gründete Ludwig Hintermeier eine Stubenmusik mit Georg Freundorfer, Akkordeon, Siegfried Glaser, Hackbrett, Josefine Hiltl, Zither, er selbst Zupfbass und Geige. In wechselnder bzw. neuer Besetzung spielt die Stubenmusik bei vielen Veranstaltungen bis in die heutige Zeit auf.

1974 wurde unter Anleitung vom damaligen Bezirksheimatpfleger Herrn Dr. Eichenseer die erneuerte bodenständige Volkstracht angeschafft, die bis heute von den aktiven Vereinsmitgliedern bei gegebenem Anlass getragen wird.

Vom 9. bis 11. Juli 1977 feierte der Verein sein 25jähriges Gründungsfest. Nach dem Heimatabend am Samstag folgte am Sonntag der Kirchenzug, Festgottesdienst und der große Festzug durch den Ort mit der "Blaskapelle Donaustauf".
Im Festzelt durften wir 44 Trachtenvereine und die Ortsvereine begrüßen. Die Patenschaft übernahmen die "Holzhacker" Obertraubling. Der Festaus klang am Montag mit der Showkapelle "Ambros Selos" war ein voller Erfolg.
1981 nahmen wir gerne die Patenschaft für das 30jährige Jubiläum unseres Brudervereins "Donautaler" Regensburg an und bewiesen so unsere Freundschaft.
 
1983 wurde die Goaßlschnalzergruppe gegründet. Sie tritt seitdem bei den verschiedensten Anlässen auf.
 
 
Im Jahre 1985 standen wir unserem Bruderverein "Burglinden" Brennberg bei ihrem 15jährigen Gründungsfest als Patenverein zur Seite, was uns eine Ehrenpflicht war.
 
1987 ließ sich der Verein die Gemeinnützigkeit bescheinigen und ist seit
1991 in das Vereinsregister beim Amtsgericht Regensburg eingetragen.
 
Am 1. und 2. Mai 1992 feierte der Verein sein 40jähriges Gründungsfest in kleinerem Rahmen mit 10 Argevereinen und den Ortsvereinen im Fürstengarten.
Am Freitag mit dem Maibaum aufstellen und Festbetrieb mit der "Blaskapelle Donaustauf" im großen Festzelt, sowie am Samstag mit dem Kirchenzug zur Pfarrkirche, Festgottesdienst und Ehrenabend mit der Kapelle Moosgrab'ntaler aus Neutraubling.
 
1999 waren wir wieder um beim Bruderverein "Burglinden" Brennberg zu seinem 3ojährigen Jubiläumsfest als Patenverein zur Stelle, was unsere Freundschaft untermauerte.

Beim Bruderverein "Donautaler" Regensburg übernahmen wir im Jahre 2001 ebenfalls wieder die Patenschaft für ihr 50jähriges Gründungsfest. Unsere enge Freund schaft wurde auf's Neue besiegelt.
 
Der Trachtenverein "Burgbergler" Donaustauf feierte vom 14.06. bis 16.06.2002 sein 50. Jubiläum.
 
Zum 60-jährigen Gründungsfest des Heimat- und Trachtenverein Donautaler Regensburg e.V. am 04.- 05. Juni 2011 nahmen wir gerne die Patenschaft für unseres Brudervereins "Donautaler" Regensburg traditionell an.
Das Gründungsfest wurde verbunden mit dem Niederbayerischen Gautrachtenfest.
 
Der Trachtenverein "Burgbergler" Donaustauf feiert kommendes Jahr 2012 sein 60. Jubiläum.
 
Im Laufe der vergangenen Vereinsjahre seit Bestehen hat der Trachtenverein "Burgbergler" Donaustauf immer wieder durch Teilnahme an jährlichen Trachtenfesten im Gau Niederbayern und bei örtlichen Veranstaltungen sein Interesse bekundet.
In den Vereins- und Übungsabenden wird bis heute im Sinne der Trachtensache Gemeinschaft gepflegt und gearbeitet.
 
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